Genesis in Stuttgart

Genesis sind wieder mit Phil Collins auf Tour – als wir das gelesen haben, stand fest, dass wir in das Konzert müssen. Nachdem wir schon die Abschiedstour von Phil Collins als DVD in unserem Regal zu stehen haben, bin ich davon ausgegangen, dass ich diesen Musiker nie in einem Konzert sehen würde – und dann diese Information.

Gespannt habe ich auf den Tag hingefiebert, wobei mir noch unklar war, was mich wirklich erwarten würde. Aber mit dem was kam hätte ich nicht gerechnet. Bereits beim Betreten des Gottlieb-Daimler-Stadions war ich überwältigt

von den Ausmaßen der Bühne – wobei die Leihnwände und die Beleuchtung davon den größten Teil ausmachten.Allerdings konnte ich mir selbst dann noch nicht vorstellen, welche Bühnenshow mich erwarten würde. Spätestens mit dem Beginn des Konzertes um 20:20 Uhr war mir klar, dass es hervorragend werden wird. Der Sound war sehr ausgewogen und nicht zu laut. Und dann bestätigte sich, dass das Metall-Konstrukt hinter der Bühne eine riesige Leinwand ist.

Zunächst wurde mit “No son of mine” und “Land of confusion” für die richtige Stimmung gesorgt. Anschließend wurden einige ältere Songs gespielt. Die eher bekannteren Songs wurden dann zum Ende des Konzerts gespielt.

Zudem wurden auch einige Instrumentalstücke gespielt. Das Musikalische Können der Band zeigte sich auch in zahlreichen Soli, wobei das Schlagzeugsolo zum Ende des Konzerts von Phil Collins und Chester Thompson für mich der musikalische Höhepunkt war. Das überaus interessante an diesem Solo war der Start auf 2 Hocker – vielleicht wird ja irgendwann das Geheimnis gelüftet, wie man auf so eine Idee kommt. Zum Ende des Konzert gab es ein kleines Feuerwerk. In der anschließenden Zugabe wurde dann noch “I can’t dance” gespielt.

Ebenfalls sehr positiv überrascht hat mich, dass trotz der Größe des Konzerts Phil Collins immer wieder auf das Publikum eingegangen ist. Zudem waren die englisch-deutsch gemischten Ausführungen von Phil Collins unterhaltsam und haben den positiven Eindruck verstärkt. Die Erklärung des Domino-Effektes war auch äußerst beeindruckend. Was mich auch mal interessieren würde, was die Band mit den ganzen Photos macht, die Phil Collins während des Konzerts vom Publikum gemacht hat.

Als Gesamturteil kann ich nur sagen: Tolle Band, Tolle Musik, Tolles Event – Sie können es immer noch.

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