Bon Jovi in Stuttgart

Wir haben lange auf diesen Tag hingefiebert. – Endlich wieder zu einem großen Konzert gehen. – Bon Jovi tritt in Stuttgart auf. Da werden Jugenderinnerungen wach. Ich erinnere mich an ein Konzert, das ich mal im Fernsehn gesehen habe. Das fand ich damals schon total gigantisch. Und jetzt bin ich selbst hier – im Gottlieb-Daimler-Stadion. Zwar etwas weit weg von der Bühne, aber für einen guten Sound eigentlich genau richtig.

Die Bühne lässt ebenfalls großes erwarten 6 Monitore befinden sich direkt auf der Bühne und 2 daneben. Zudem befindet sich auf der Bühne eine Metalkonstruktion, die erahnen lässt, dass auch diese als Monitor genutzt werden kann.

Als Vorband ist Gianna Nannini aufgetreten. Ich würde jetzt nicht in ein Konzert von ihr gehen, aber die Instrumente waren sehr gut abgemischt und Sie und Ihre Musiker haben einen guten Job gemacht.

Kurz vor 20 Uhr war es dann endlich so weit. Bon Jovi hat angefangen zu spielen.

Die Songauswahl war hervorragend. Am Anfang wurde die Stimmung mit Songs wie “You Give Love a Bad Name” auf das richtige Niveau gebracht. Allerdings flachte das etwas bei den neuen Liedern ab, um anschließend mit bekannten Songs wieder das Publikum auf Höchstform zu erleben.

Zu den Höhepunkten zählten unter anderem “I’ll be there for you” und “Livin’ on a Prayer”. “Livin’ on a Prayer” war der letzte Song vor den Zugaben und das komplette Publikum hat mitgesungen. Das war ein super cooler Moment. So etwas habe ich noch nicht auf einem anderen Konzert erlebt.

Ebenfalls interessant fand ich, die Idee Medleys aus verschiedenen Songs auch von anderen Künstlern in seine Songs einzufügen. Dazu gehörte unter anderem “Mercy” von Duffy.

Für die Zugaben erschien Jon Bon Jovi dann im Trikot der deutschen Fussball Nationalmannschaft. Als das über die Monitore Sichtbar wurde, hat es die Stimmung noch einmal zusätzlich gepushed.

Allerdings war ich mit dem Sound nicht zufrieden. Zum Teil klang es so als wenn Jon Bon Jovi an dem Micro vorbeisingt. Das Schlagzeug war zu leise und die Gitarrensoli meistens auch. Da hätte mir für ein Rockkonzert mehr gewünscht.

Aus diesem Grund zählt für mich das Konzert leider nicht zu den Spitzenkonzerten, wie das von Genesis oder Justin Timberlake.

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