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Reise

Urlaub in der Normandie

Im Juli habe ich eine wundervolle Woche in der Normandie verbracht. Die Ferienwohnung lag in dem Ort Asnelles. Von dort konnte man wundervolle Spaziergänge am Strand unternehmen. Der Strand war sehr schön – ruhig, nicht überlaufen, natürlich … – allerdings war bei Flut fast kein Strand mehr da. Einen Einblick von der Umgebung kann man auf den Fotos bekommen.

Dieser Ort ist allerdings nicht nur für Menschen interessant, die einen erholsamen Urlaub in einer wunderschönen Gegend machen wollen, sondern auch für Menschen, die sich für die Landung in der Normandie interessieren. Noch heute sieht man die Überrester aus dieser Zeit. Zudem gibt es in dieser Gegend zahlreiche Museen die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Da das Wetter am Anfang der Woche nicht so schön war, haben wir einen Tag genutzt und sind nach Mont-Saint-Michel gefahren. Ein beeindruckender Anblick bietet sich einem bereits bei der Anfahrt. Leider waren die Straßen auf der Insel überfüllt mit Menschen. Der Besuch des Benediktinerklosters hat sich allerdings gelohnt. Nicht nur der Blick von dort aus auch die wundervolle Kirche und der in luftiger höhe liegende Garten waren das Anstehen wert.

Die Orte in der Umgebung wie Caen und Bayeux haben ebenfalls ihre Reize, können meiner Meinung aber nicht mit den lanschaftlichen Schönheiten mithalten.

Als Fazit dieser Reise lässt sich sagen, dass dieser Teil der Normandie definitiv noch ein Ort der Ruhe und Entspannung ist und die Schönheiten der Natur auch einen Spaziergang bei Regen zu einem Erlebnis werden lassen.

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Besuch in Genua

Das verlängerte Wochenende über Christi Himmelfahrt haben wir genutzt eine gute Freundin in Genua zu besuchen. Hierbei standen natürlich lange Spaziergänge in der Stadt und im Umland auf der Tagesordnung.

Den ersten Tag haben wir genutzt uns die Stadt Genua anzusehen. Hierbei ging es zunächst in den Yachthafen. Von hier hat man, aufgrund der Hanglage von Genua, einen sehr schönen Blick über die Stadt. Des Weiteren gibt es hier einige Bauwerke von Renzo Piano zu bewundern (linkes Foto)

Anschließend haben wir uns die sehr schöne Altstadt angeschaut. Abends sind wir zum Ausspannen in einen kleinen Park in Genua gegangen. Wenn

man in Italien in einen Park geht sollte man sich unbedingt vorher die Besucherregeln durchlesen, da es Parks gibt die abends geschlossen werden.

Den nächsten Tag sind wir an der Küste südlich von Genua spazieren gegangen. Hier gibt es wundervolle Ausblicke auf das Meer und romantische und verschlafene Ortschaften. Des Weiteren haben wir bei diesem Spaziergang einen interessanten Einblick in die Badegewohnheiten der Bewohner dieser Region gewonnen. Da es hier fast keine Sandstrände gibt und ein Großteil des Küstenstreifens eine Steilküste ist, werden aus dem Meer ragende Felsen von dem Einheimischen zum Sonnenbaden und als Ausgangspunkt für einen erfrischenden Sprung ins Meer genutzt.

Abends haben wir dann eine hervorragende Pizza in der Pizzaria in der Vico Biscotti genossen.

Den dritten Tag haben wir einen Abstecher in das Weltnaturerbe der UNESCO das Cinque Terre unternommen. Dieses Gebiet ist durch steil ins Meer abfallende Klippen und terrassierte Berge gekennzeichnet. Von Genua gelangt man mit Hilfe der Bahn hierhin. Wir sind nach Riomaggiore mit dem Zug gefahren. Von dort ging es dann über den in den 1920er Jahren in den Felsen gehauenen Liebesweg nach Manarola.

Zu dem nächsten Ort Corniglia sind wir mit dem Zug gefahren. Von dort ging es dann zu Fuss nach Vernazza. Diese Tour bietet wundervolle Ausblicke über die Gegend, man sollte allerdings trittsicher sein und festes Schuhwerk tragen. In Vernazza gibt es einen Sandstrand (siehe Foto unten). Da ich allerdings mit einem breiten feinkörnigen Ostseestrand gerechnet habe, war ich etwas enttäuscht.

Urlaub in Andalusien

Letztes Jahr im September waren wir im Urlaub in Andalusien. Unser Quartier war ein wunder schönes Hotel in San Roque. Der Ort liegt in der Nähe von Gibraltar und von der Dachterasse hat man einen traumhaften Blick auf den Felsen von Gibraltar und bei klarem Wetter sogar auf Afrika.

Die Möglichkeiten in Andalusien sind sehr vielfältig – traumhafte und ruhige Wanderungen durch Berge und an der Küste, kulturelle Zentren, aber auch wunderschöne Strände und vieles mehr.

Wir haben dort vor allem die wundervolle Landschaft genossen. Diese kann man in Ruhe auf verlassenen Wegen durchqueren. Die wohl schönste Wanderung des Urlaubs haben wir in den Bergen um den Ort Gaucin unternommen. Gaucin ist ein “weißes Dorf” (so werden die maurisch geprägten Orte mit den weißen Häusern genannt). Die Wanderung zeichnet sich durch die Vielfalt der Vegetation und die wundervollen Aussichtspunkte aus.

Ein anderes Erlebnis war die Besichtigung Gibraltars. Hier ist es empfehlenswert bereits vor der Grenze zu parken. Zudem ist es wesentlich angenehmer, wenn man in Gibraltar nicht einkaufen möchte, am Sonntag in die Stadt zu fahren. Die Fahrt mit der Seilbahn auf den Felsen von Gibraltar ist sehr beeindruckend. Vor allem bei klarer Sicht kann man zum Einen weit ins Landesinnere von Spannien sehen aber auch nach Afrika. Zudem sind die auf dem Felsen lebenden Affen, solange man genügend Abstand hält, sehr interessant zu beobachten.

Ein sehr schöner Strand befindet sich in der Nähe von Bolonia. Wer sich für römische Ausgrabungen interessiert, dem wird hier mit Baelo Claudia eine sehr interessante römische Siedlung geboten. Allerdings ist es mit dem Forum Romanum in Rom nicht zu vergleichen.

Insgesamt betrachtet war der Urlaub sehr erholsam, ruhig und einfach nur traumhaft. Wir werden bestimmt noch einmal nach Andalusien fahren.