Tag 2 – Harkhof- Hausach

Entfernung: 16 km

Aufstieg: 370 m

Abstieg: 890 m

Diese Etappe war ganz klar zur Regeneration von gestern gemacht, bevor es dann morgen die schwerste Etappe gibt. Und so bin ich heute früh entspannt gestartet. Der erste Teil verläuft fast ausschließlich im Wald, so dass ich hier den Schatten der Bäume und das Zwitschern der Vögel genießen konnte. Aufgrund der kurzen Distanz habe ich mich entschieden einen Aussichtspunkt „Guck ins Tal“ außerhalb des Weges anzusteuern. Und der Lohn war eine wunderbare Fernsicht und eine Bank in der Sonne. Da es dort noch etwas früh für das Mittagessen war bin ich nach einer kurzen Pause weiter gezogen. Leider kam der Hunger dann nur kurze Zeit später. Und was war natürlich nirgendwo? Eine Bank. Da ich mich noch an meine leidvolle Etappe vom letzten Mal erinnert habe – da habe ich zu spät gegessen und dann Probleme gehabt die restliche Distanz zu schaffen – musste ein Baumstamm als Rastplatz herhalten. Allerdings habe ich beim Weiterlaufen gesehen, dass bereits 500 m weiter diverse Banken mit einem wunderbaren Blick gewartet haben. Hier habe ich die Ruhe und den Schatten für eine längere Mittagspause genutzt. Zum Ende der Etappe gab es noch einige schöne Aussichtspunkte. Allerdings war der Lärm von Hausach etwas befremdlich nach all der Ruhe. Und natürlich – kaum bin ich in der Stadt habe ich mich verlaufen. Aber dann die Unterkunft doch noch gut gefunden. Jetzt muss ich mich erst einmal erholen und emotional auf den Aufstieg von morgen vorbereiten. Ich habe den Berg schon gesehen, den es hoch geht.

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Tag 1 – Zuflucht – Harkhof

Entfernung: 20 km

Aufstieg: 360 m

Abstieg: 610 m

Wie bereits geschrieben habe ich mit einer bekannten Etappe gestartet. Das Profil und die Distanz waren sehr angenehm. Zudem ist das Wetter einfach traumhaft. Eher wie Sommer als wie Frühling. Da sind die 20 km doch schnell vergangen – trotz vieler Pausen an den traumhaften Ausblicken.

Im Vergleich zum letzten Mal war es extrem ruhig. Ich habe insgesamt 3 Wanderer, 3 Fahrradfahrer und 2 Waldarbeiter getroffen. Sehr angenehm zum Abschalten und Genießen. So kann es die nächsten Tage weiter gehen.

Westweg Teil 2

Vor 3 Jahren habe ich meine erste Wander-Reise gemacht. Damals habe ich die ersten 5 Etappen auf dem Westweg absolviert. Als ungeübter Wanderer war es damals anstrengend, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Nun möchte ich das Abenteuer Westweg weiter machen. Dafür geht es gerade mit dem Zug von Berlin nach Freudenstadt.

Morgen beginnt dann die erste Etappe. Da die 5. Etappen letztes mal recht entspannt war, werde ich diese morgen zum Einstieg machen. Mal schauen, wie es so geht.

Nach dem Weg von unserem Hotel zum Bahnhof Zoo kann ich mir irgendwie noch nicht vorstellen, wie ich mein Gepäck auch nur 10 km tragen soll. Dieses beinhaltet neben meinen Sachen auch das benötigte Essen für die Tage. Ich rechne nicht damit, dass ich während der Tour viele Orte finden werde, die für mich kochen können – wegen meiner Unverträglichkeiten.

Ansonsten hatte ich kein besonderes Vorbereitungsprogramm. Nur viel Sport und ausgedehnte Spaziergänge.

Das Spätburgunder Battle

Eines vorweg… alle 5 Teilnehmer sind hervorragende Spätburgunder, Schund kommt uns ja erst gar nicht in den Keller. Trotzdem ist ein Ranking gar nicht so schwer…

  1. Sehr eindeutig ist der Pinot Noir Großes Gewächs vom Weingut Wöhrwag eine ganz besondere Perle und sollte eigentlich außerhalb dieses Vergleichs betrachtet werden. Durch seine starke Note von schwarzer Johannisbeere ist er wirklich einzigartig.
  2. Unter den klassischen Spätburgunder ist der Franz Keller Schlossberg ganz klar die Nummer 1 – rund, weich, fruchtig und nicht zu alkoholisch. Dabei tritt er hier im Jahrgang 2014 deutlich jünger gegen die Konkurrenz aus den Jahren 2010 und 2011 an. Ob man eher die Stuttgarter schwarze Johannisbeere aus dem Hause Wöhrwag oder die klassische Kirsche aus dem Kaiserstuhl mag ist wirklich Geschmacksache. Von beiden sollten man sich aus den guten Jahrgängen eine Kiste wegstellen.
  3. Mit etwas Abstand ist der Franz Keller Spätburgunder S mein Liebling den man auch mal ohne schlechtes Gewissen spontan aufmachen kann. Ein Spitzen-Wein ohne Einschränkungen – kann man nix falsch machen!
  4. Der Prestige Spätburgunder vom Weingut Höfflin landet nur auf Platz 4. Das fühlt sich etwas unfair an, weil der auch echt lecker und ein Demeter zertifizierter Bio-Wein ist. Wem das besonders wichtig ist, sollte hier unbedingt zugreifen. Im reinen Geschmacksvergleich zu Platz 1-3 ist er aber etwas kantiger und alkoholischer.
  5. Der Burkheimer Feuerberg Spätburgunder vom Weingut Bercher-Schmidt ist wahrlich ein toller Spätburgunder, sehr kräftig, tief und alkoholisch. Am Ende ist alles eine persönliche Geschmacksache und für uns gegen diese starke Konkurrenz leider nur der letzte Platz.

Das Sauvignon Blanc Battle

Wir wollten endlich mal unsere Sauvignon Blancs in einer Blindverkostung direkt miteinander vergleichen und haben dazu noch einen berühmten „Gast“ vom Weingut Aldinger eingeladen.

  1. Wer uns kennt, wird nicht überrascht sein. Auch blind unter 4 Weinen landet bei uns der Stettener Pulvermächer Sauvignon Blanc von Jochen Beurer aus dem Remstal auf Platz 1. Wir stehen nun mal mehr auf die mineralischen Blancs mit Holznote als die klassischen Fruchtbomben und da geht am Beurer nix vorbei!
  2. Wirklich nur knapp dahinter landet für uns der Sauvignon Blanc Prestige Meisental spotan unfiltriert vom Weingut Höfflin im Kaiserstuhl. Für mich fehlt ihm nur etwas mehr Säure und Spitzigkeit zu Platz 1, ein Foto-Finish!
  3. Eigentlich außerhalb dieser Konkurrenz müsste der “R” Sauvignon Blanc vom Ökonomierat Rebholz aus der Pfalz laufen. Diese deutliche Holzfassnote mit Früchten und mineralischen Aromen ist einmalig, macht diesen Wein aber auch zu einem besonderen Sauvignon Blanc, der vielleicht nicht immer paßt und jedem schmeckt.
  4. Nur in unserem Ranking landet der Sauvignon Blanc Reserve vom Weingut Aldinger auf dem vierten Platz. Als klassische Sauvignon Blanc Fruchtbombe ist dies ein hervorragender Wein, aber einfach nicht unser Ding. Dem Erfolg des Weinguts Aldinger wird dies sicherlich nicht schaden!

 

Beste Pancakes

So sind mir wirklich Hammer-gute Pancakes gelungen…

  • 150g Mehl
  • 250ml Soja-Sahne
  • 8 EL Öl
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Soja-Milch oder Hirse-Milch bis der Teig die richtige Konsistenz hat
  • Öl zum Backen in der Pfanne

Alle Zutaten mit dem Schneebesen gut verrühren und 10min ruhen lassen. Danach Soja- oder Hirse-Milch dazugeben, bis der Teig eine dickflüssige Konsistenz hat. In der vorgeheizten Pfanne mit Öl sollte der Teig nur minimal auseinander laufen.

  • Rohrzucker
  • Frische oder TK-Beeren
  • 1 EL Zitronensaft
  • Etwas Stärke zum Binden

Dazu passt wunderbar eine schnell gemachte Beeren-Soße. Den Boden eines Topfes mit Rohrzucker bedecken und langsam erhitzen. Wenn der Zucker flüssig wird, frische oder Tiefkühlfrüchte dazugeben und ordentlich rühren. Dabei weiter erhitzen bis eine cremige Masse entsteht. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken. Wenn nötig, mit etwas Stärke abbinden.