Fahrradtour auf Poel

Dieses Wochenende habe ich meine Eltern besucht. Ein sehr schönes Ereignis während dieser Zeit war die Fahrradtour auf der Insel Poel. Das Ziel war eine einfach und nicht zu weite Tour auf der Insel, die die Schönheiten der Natur aufzeigt. Das schöne an Poel ist, dass die Insel noch nicht so überlaufen ist wie andere Orte und Strände an der Ostsee. Zudem lädt die Insel zum Genießen der Natur ein, die hier in den unterschiedlichsten Formen vorhanden ist.

Die Tour ging in Kirchdorf los. In Kirchdorf befindet sich die Inselkirche sowie die alte Schlosswallanlage. Von hier ging es dann zum Strand von Timmendorf. Vom Strand von Timmendorf ging es anschließend weiter zum Ort Schwarzer Busch. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Strand von Gollwitz. Von dort aus musste nur noch der Weg zurück nach Kirchdorf überwunden werden. Insgesamt kann man sagen, dass die Tour durch eine wunderschöne Natur geführt hat, die häufig zum Verweilen einlädt. Leider waren nicht alle Wege Fahrradgeeignet, so dass manchmal auch geschoben werden musste. Aber dadurch hatte man auch die Gelegenheit so manchen Ausblick zu genießen, an dem man sonst nur vorbeigefahren wäre.

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Bon Jovi in Stuttgart

Wir haben lange auf diesen Tag hingefiebert. – Endlich wieder zu einem großen Konzert gehen. – Bon Jovi tritt in Stuttgart auf. Da werden Jugenderinnerungen wach. Ich erinnere mich an ein Konzert, das ich mal im Fernsehn gesehen habe. Das fand ich damals schon total gigantisch. Und jetzt bin ich selbst hier – im Gottlieb-Daimler-Stadion. Zwar etwas weit weg von der Bühne, aber für einen guten Sound eigentlich genau richtig.

Die Bühne lässt ebenfalls großes erwarten 6 Monitore befinden sich direkt auf der Bühne und 2 daneben. Zudem befindet sich auf der Bühne eine Metalkonstruktion, die erahnen lässt, dass auch diese als Monitor genutzt werden kann.

Als Vorband ist Gianna Nannini aufgetreten. Ich würde jetzt nicht in ein Konzert von ihr gehen, aber die Instrumente waren sehr gut abgemischt und Sie und Ihre Musiker haben einen guten Job gemacht.

Kurz vor 20 Uhr war es dann endlich so weit. Bon Jovi hat angefangen zu spielen.

Die Songauswahl war hervorragend. Am Anfang wurde die Stimmung mit Songs wie “You Give Love a Bad Name” auf das richtige Niveau gebracht. Allerdings flachte das etwas bei den neuen Liedern ab, um anschließend mit bekannten Songs wieder das Publikum auf Höchstform zu erleben.

Zu den Höhepunkten zählten unter anderem “I’ll be there for you” und “Livin’ on a Prayer”. “Livin’ on a Prayer” war der letzte Song vor den Zugaben und das komplette Publikum hat mitgesungen. Das war ein super cooler Moment. So etwas habe ich noch nicht auf einem anderen Konzert erlebt.

Ebenfalls interessant fand ich, die Idee Medleys aus verschiedenen Songs auch von anderen Künstlern in seine Songs einzufügen. Dazu gehörte unter anderem “Mercy” von Duffy.

Für die Zugaben erschien Jon Bon Jovi dann im Trikot der deutschen Fussball Nationalmannschaft. Als das über die Monitore Sichtbar wurde, hat es die Stimmung noch einmal zusätzlich gepushed.

Allerdings war ich mit dem Sound nicht zufrieden. Zum Teil klang es so als wenn Jon Bon Jovi an dem Micro vorbeisingt. Das Schlagzeug war zu leise und die Gitarrensoli meistens auch. Da hätte mir für ein Rockkonzert mehr gewünscht.

Aus diesem Grund zählt für mich das Konzert leider nicht zu den Spitzenkonzerten, wie das von Genesis oder Justin Timberlake.

Urlaub in der Normandie

Im Juli habe ich eine wundervolle Woche in der Normandie verbracht. Die Ferienwohnung lag in dem Ort Asnelles. Von dort konnte man wundervolle Spaziergänge am Strand unternehmen. Der Strand war sehr schön – ruhig, nicht überlaufen, natürlich … – allerdings war bei Flut fast kein Strand mehr da. Einen Einblick von der Umgebung kann man auf den Fotos bekommen.

Dieser Ort ist allerdings nicht nur für Menschen interessant, die einen erholsamen Urlaub in einer wunderschönen Gegend machen wollen, sondern auch für Menschen, die sich für die Landung in der Normandie interessieren. Noch heute sieht man die Überrester aus dieser Zeit. Zudem gibt es in dieser Gegend zahlreiche Museen die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Da das Wetter am Anfang der Woche nicht so schön war, haben wir einen Tag genutzt und sind nach Mont-Saint-Michel gefahren. Ein beeindruckender Anblick bietet sich einem bereits bei der Anfahrt. Leider waren die Straßen auf der Insel überfüllt mit Menschen. Der Besuch des Benediktinerklosters hat sich allerdings gelohnt. Nicht nur der Blick von dort aus auch die wundervolle Kirche und der in luftiger höhe liegende Garten waren das Anstehen wert.

Die Orte in der Umgebung wie Caen und Bayeux haben ebenfalls ihre Reize, können meiner Meinung aber nicht mit den lanschaftlichen Schönheiten mithalten.

Als Fazit dieser Reise lässt sich sagen, dass dieser Teil der Normandie definitiv noch ein Ort der Ruhe und Entspannung ist und die Schönheiten der Natur auch einen Spaziergang bei Regen zu einem Erlebnis werden lassen.

Genesis in Stuttgart

Genesis sind wieder mit Phil Collins auf Tour – als wir das gelesen haben, stand fest, dass wir in das Konzert müssen. Nachdem wir schon die Abschiedstour von Phil Collins als DVD in unserem Regal zu stehen haben, bin ich davon ausgegangen, dass ich diesen Musiker nie in einem Konzert sehen würde – und dann diese Information.

Gespannt habe ich auf den Tag hingefiebert, wobei mir noch unklar war, was mich wirklich erwarten würde. Aber mit dem was kam hätte ich nicht gerechnet. Bereits beim Betreten des Gottlieb-Daimler-Stadions war ich überwältigt

von den Ausmaßen der Bühne – wobei die Leihnwände und die Beleuchtung davon den größten Teil ausmachten.Allerdings konnte ich mir selbst dann noch nicht vorstellen, welche Bühnenshow mich erwarten würde. Spätestens mit dem Beginn des Konzertes um 20:20 Uhr war mir klar, dass es hervorragend werden wird. Der Sound war sehr ausgewogen und nicht zu laut. Und dann bestätigte sich, dass das Metall-Konstrukt hinter der Bühne eine riesige Leinwand ist.

Zunächst wurde mit “No son of mine” und “Land of confusion” für die richtige Stimmung gesorgt. Anschließend wurden einige ältere Songs gespielt. Die eher bekannteren Songs wurden dann zum Ende des Konzerts gespielt.

Zudem wurden auch einige Instrumentalstücke gespielt. Das Musikalische Können der Band zeigte sich auch in zahlreichen Soli, wobei das Schlagzeugsolo zum Ende des Konzerts von Phil Collins und Chester Thompson für mich der musikalische Höhepunkt war. Das überaus interessante an diesem Solo war der Start auf 2 Hocker – vielleicht wird ja irgendwann das Geheimnis gelüftet, wie man auf so eine Idee kommt. Zum Ende des Konzert gab es ein kleines Feuerwerk. In der anschließenden Zugabe wurde dann noch “I can’t dance” gespielt.

Ebenfalls sehr positiv überrascht hat mich, dass trotz der Größe des Konzerts Phil Collins immer wieder auf das Publikum eingegangen ist. Zudem waren die englisch-deutsch gemischten Ausführungen von Phil Collins unterhaltsam und haben den positiven Eindruck verstärkt. Die Erklärung des Domino-Effektes war auch äußerst beeindruckend. Was mich auch mal interessieren würde, was die Band mit den ganzen Photos macht, die Phil Collins während des Konzerts vom Publikum gemacht hat.

Als Gesamturteil kann ich nur sagen: Tolle Band, Tolle Musik, Tolles Event – Sie können es immer noch.

Silbermond in Stuttgart

Am Freitag den 22. Juni 2007 waren Silbermond in Stuttgart. Da ich bereits letztes Jahr zweimal auf einem Silbermond-Konzert war, wußte ich, was auf mich zukommen wird. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht – das Konzert war klasse.

Am Anfang des Konzertes hat Stefanie wie erwartet Stage-Diving gemacht. Cool. Da merkt man, dass es sich um eine Rockband handelt. Leider hat es beim 4. oder 5. Song angefangen zu regnen. Das war nicht irgendwie 3 Tropfen sondern es hat richtig geregnet und dann erst einmal nicht so schnell wieder aufgehört. Aber es ist niemand gegangen und der Regen hat der Stimmung keinen Abbruch getan.

Der Sound war sehr gut und die Band ist einfach fantastisch. Vor allem musikalisch überzeugt mich Silbermond immer mehr. In dem Programm sind ansprechende Soli integriert und der Songs klingen noch besser als beim letzten Konzert. Zu dem merkt man ihnen einfach die Freude an, die sie auf der Bühne haben.

Justin Timberlake in Stuttgart

Am 25. Mai 2007 war es endlich so weit – Justin Timberlake ist in der Hans-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart aufgetreten. Eigentlich wollte ich am Anfang nur wegen Thomas mitgehen. Als ich mir das letzte Album dann aber öffters mal angehört hatte war ich schon sehr gespannt auf das Konzert. Und es hatte sich gelohnt – das Konzert war hervorragend.

Als Vorband ist Natasha Bedingfield aufgetregen. Ich habe das erste Album von ihr, was mich nicht umgehauen hat. Leider hat sich der Eindruck nach dem Auftritt nicht geändert.

Der anschließende Umbau der Bühne sowie die riesige Beleuchtungsanlage ließen eine imposante Bühnenshow vermuten. Dieses wurde während des Konzerts bestätigt und eigentlich sogar übertroffen. Zum einen war es sehr angenehm, dass es eine Center-Stage gab. Dadurch konnte man sehr gut sehen, auch wenn man nicht im Gedränge der Teenager stand. Zudem war glaube ich alles an der Bühne beweglich. Und die Lichtanlage – unglaublich.

Der Auftritt von Timberland für einen Song mit Timberlake war sehr cool. Anschließend hat Timberland die Pause als Live-DJ fungiert. Zudem fand ich es sehr erstaunlich, dass Justin Timberlake häufig zu seinem Gesang Klavier und manchmal auch Gitarre gespielt hat. Die anderen Musiker waren hervorragend genauso wie der Sound. Zudem haben eine vielzahl von Tänzern und Tänzerinen an der Bühnenperformance mitgewirkt. Hoffentlich erscheint bald eine Live-DVD zu dieser Tour.

Besuch in Genua

Das verlängerte Wochenende über Christi Himmelfahrt haben wir genutzt eine gute Freundin in Genua zu besuchen. Hierbei standen natürlich lange Spaziergänge in der Stadt und im Umland auf der Tagesordnung.

Den ersten Tag haben wir genutzt uns die Stadt Genua anzusehen. Hierbei ging es zunächst in den Yachthafen. Von hier hat man, aufgrund der Hanglage von Genua, einen sehr schönen Blick über die Stadt. Des Weiteren gibt es hier einige Bauwerke von Renzo Piano zu bewundern (linkes Foto)

Anschließend haben wir uns die sehr schöne Altstadt angeschaut. Abends sind wir zum Ausspannen in einen kleinen Park in Genua gegangen. Wenn

man in Italien in einen Park geht sollte man sich unbedingt vorher die Besucherregeln durchlesen, da es Parks gibt die abends geschlossen werden.

Den nächsten Tag sind wir an der Küste südlich von Genua spazieren gegangen. Hier gibt es wundervolle Ausblicke auf das Meer und romantische und verschlafene Ortschaften. Des Weiteren haben wir bei diesem Spaziergang einen interessanten Einblick in die Badegewohnheiten der Bewohner dieser Region gewonnen. Da es hier fast keine Sandstrände gibt und ein Großteil des Küstenstreifens eine Steilküste ist, werden aus dem Meer ragende Felsen von dem Einheimischen zum Sonnenbaden und als Ausgangspunkt für einen erfrischenden Sprung ins Meer genutzt.

Abends haben wir dann eine hervorragende Pizza in der Pizzaria in der Vico Biscotti genossen.

Den dritten Tag haben wir einen Abstecher in das Weltnaturerbe der UNESCO das Cinque Terre unternommen. Dieses Gebiet ist durch steil ins Meer abfallende Klippen und terrassierte Berge gekennzeichnet. Von Genua gelangt man mit Hilfe der Bahn hierhin. Wir sind nach Riomaggiore mit dem Zug gefahren. Von dort ging es dann über den in den 1920er Jahren in den Felsen gehauenen Liebesweg nach Manarola.

Zu dem nächsten Ort Corniglia sind wir mit dem Zug gefahren. Von dort ging es dann zu Fuss nach Vernazza. Diese Tour bietet wundervolle Ausblicke über die Gegend, man sollte allerdings trittsicher sein und festes Schuhwerk tragen. In Vernazza gibt es einen Sandstrand (siehe Foto unten). Da ich allerdings mit einem breiten feinkörnigen Ostseestrand gerechnet habe, war ich etwas enttäuscht.