Cous Cous

Beim Aufräumen nach dem Urlaub habe ich dieses super leckere Cous Cous Rezept von Khirallah gefunden, das wollte ich schon lange mal posten. Das ganze ist eine deutsche angepaßte Version des Originals und im Prinzip ein Eintopf dessen Sud dann für die Zubereitung des Cous Cous genommen wird. Hier erstmal die Zutaten für 4-6 hungrige Personen:

  • 2kg Schweinegulasch
  • 5 Kartoffeln
  • 3 Kohlrabi
  • 1 Kopf Weißkraut
  • 10 Karotten
  • 1L Passierte Tomaten
  • 1L Wasser
  • Salz, Pfeffer, ganz viel Paprikapulver
  • 250g CousCous

Bis auf den Cous Cous alles zusammen in einem großen Topf und mindestens 1h oder länger köcheln lassen. Danach den Cous Cous mit dem heißen Sud aufgießen und quellen lassen. Fertig!

Soßen für Raclette und Fondue

Diese leckeren Soßen habe ich aus dem Hause Weber geklaut – sehr lecker! Einfach die Zutaten zusammenrühren und fertig! Die Mengenangabe sind für ein kleines Schälchen, für eine große Portion einfach verdoppeln.

Die pikante Soße:

1 Zwiebel gewürfelt
5 EL Tomatenketchup
1 EL feingeschnittener Schnittlauch
1 Prise Salz, Pfeffer, Paprika edesüß

Die Curry Soße:

4 EL Mayonnaise
4 TL Currypulver
2 EL geriebener Apfel
2 TL geriebener Sellerie
2 EL Weißwein
1 Prise Salz, Zucker

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Hefezopf mit Mohnfüllung

Den Hefezopf mit Mohnfüllung habe ich schon lange nicht mehr gebacken, paßt aber auch gut zur Weihnachtszeit. Das Rezept habe ich im Jahr 2003 von Familie Wastl bekommen. Vielen Dank nochmal! Jetzt aber ran an den Zopf …

Wie der Name schon sagt, muß erstmal ein klassischer Hefeteig hergestellt werden. Das ist etwas aufwendiger, plant daher lieber 2h für die Zubereitung ein. Nach meiner Erfahrung ist es ziemlich egal ob man frische Hefe aus dem Kühlregal oder ein Päckchen Trockenhefe nimmt. Hier erstmal die Zutaten für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 65g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (geschlagen, davon 2 Eßlöffel zum Bestreichen zurückbehalten)
  • 150ml Milch
  • 1 Päckchen frische Hefe oder 1 Tüte Trockenhefe
  • 65g weiche Butter

Die Milch lauwarm erhitzen, 1 Teelöffel Zucker hinzugeben und die Hefe hineinschütten oder bröckeln. Das Gemisch dann 15min ziehen lassen. Derweil in einer Rührschüssel Mehl, Salz und Zucker vermischen. Die Hefe ist fertig, wenn sie Blasen bildet oder schäumt. Dann die Hefemasse, Butter und Eier ins Mehl geben und alles gut mit den Händen durchkneten. Den Teig dann an einem warmen Ort bei ca. 30°C für 1h gehen lassen. Danach den Teig nochmal mit einer handvoll Mehl gut durchkneten. Der Teig sollte jetzt geschmeidig, nicht klebrig und sehr zäh sein.

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt den Ofen auf 190°C Umluft vorzuheizen. Für die Füllung alle Zutaten zu einer breiartigen Masse verrühren. Wer Fan von Mohnfüllungen ist, kann auch alle Angaben verdoppeln, das bekommt man gerade noch so im Zopf unter:

  • 1 Packung Fertigmohnfüllung
  • 60g gemahlene Mandel
  • 1 Fläschen Bittermandelöl
  • etwas Milch

Den Teig in 3 gleiche Stücke aufteilen und zu 3 langen Strängen formen. Jeden Strang flach klopfen oder ausrollen und der Länge nach in der Mitte mit Mohn füllen. Danach den Strang wieder zusammenklappen. Mit den fertigen 3 Strängen dann den Zopf flechten und mit dem übrigen Ei bestreichen. Auf Backpapier in den vorgeheizten Ofen und für ca. 25min bei 190°C Umluft backen. Fertig! Viel Spaß beim Ausprobieren.

Der schnelle Apfelkuchen

Dieser einfache und schnelle Apfelkuchen gelingt immer und schmeckt super gut. Den Ofen auf 180°C vorheizen und hier erstmal die Zutatenliste:

4 Eier
200ml Milch
300g Mehl
1 Pck. Backpulver
150g Zucker
2-3 Äpfel in Scheiben geschnitten
100 g Butterflocken
2 EL Zimt
Aus Eiern, Milch, Mehl, Backpulver und Zucker einen flüssig-sämigen Teig anrühren und in eine Spring- oder Auflaufform geben. Apfelscheiben darauf legen, dann Butterflocken und Zimt darüber geben.
Den Ofen auf 180 °C vorheizen, 30-35min backen
  • 4 Eier
  • 200ml Milch
  • 300g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 150g Zucker
  • 3 Äpfel in Scheiben geschnitten
  • 100 g Butterflocken
  • 2 EL Zimt

Eier, Milch, Mehl, Zucker und Backpulver einfach zusammenkippen und verrühren. Der Teig wird eher flüssig, nicht wundern, das ist richtig so. Danach den Teig in eine Springform kippen und dann die Apfelscheiben, Butterflocken und Zimt oben drauf – fertig! Bei 180°C 30min backen und mit einem Messer testen, eventuell nochmal 5min zugeben. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Endlich – Die Thai Suppe

Die Thai-Suppe auf der letzten Fete muß nochmal besser als sonst gewesen sein, noch nie wurde ich so oft und eindringlich aufgefordert (!) das Rezept endlich preiszugeben. Nun gut, hier kommt es:

Die Thai-Suppe heißt Tom Ka Gai und das wichtigste überhaupt ist ein guter Thai-Shop, bei dem ihr frische und aus Thailand importierte Zutaten bekommt. Für einen kleinen Topf Suppe (ca. 4 Portionen) benötigt ihr folgende Zutaten. Wollt ihr einen großen Topf wie auf der Fete füllen, alles mit 10 (!) multiplizieren.

Vom Markt oder Supermarkt holt ihr:

  • 200g Hähnchenbrust
  • 200g Cocktail-Tomaten
  • 200g Champignons
  • Zitronensaft, Zucker

Vom Thai-Shop benötigt ihr:

  • 6 EL Fischsauce (besorgt euch gleich eine ganze Flasche im Thai-Shop)
  • 1 Bund Koriander mit Wurzeln (laßt euch beraten)
  • 5 Blätter Thai-Basilikum (gibt es nur in größeren Packungen)
  • 2 Stängel Zitronengras (gibt es meist nur im 5er Pack)
  • 1L Kokosmilch
  • 6 EL Soja-Sauce (nehmt gleich eine ganze Flasche)
  • 1 TL rote scharfe Currypaste (laßt euch beraten)

Das Fleisch am besten schon am Tag zuvor waschen, schneiden und mit etwas Knoblauch, Fisch- und Sojasauce einlegen. 

Der wichtigste Arbeitsschritt kommt gleich am Anfang, Den Koriander waschen und die Wurzeln von den Blätter trennen. Als erstes die Wurzeln möglichst klein hacken, die Blätter zusammen mit dem Thai-Basilikum etwas gröber hacken. Von der Kokosmilch den dicken Teil abschöpfen (daher vorher nicht so viel schütteln) und im Topf zusammen mit den Korianderwurzeln 3min „anbraten“ und ständig über den Boden schaben, damit nix anbrennt. Dabei dickt die Kokosmilch etwas ein und sollte kleine Bläschen bilden. Danach die scharfe Currypaste dazugeben und gut verrühren, dann die Korianderblätter mit dem Thai-Basilikum.

Jetzt sollte sich bereits der typisch Duft der Tom Ka Gai in der Küche verbreiten. Die Zitronengrasstengel am dicken Ende kreuzförmig einschneiden und mit der restlichen Kokosmilch sowie den halbierten Cocktail-Tomaten in die Suppe geben. Wenn die Suppe wieder richtig kocht, das eingelegte Fleisch dazugeben und wieder ordentlich aufkochen. Zum Schluß die Champignons in eßbaren Stücken dazugeben und die Suppe bei mittlerer Hitze etwas köcheln lassen.

Am Ende mit etwas Zitronensaft, eine Prise Zucker sowie Soja- und Fisch-Sauce abschmecken. Hier nicht sparsam sein, erst die richtige Dosis Fisch-Sauce macht den Unterschied zwischen einer faden Kokossuppe und der echten Tom Ka Gai. Vor dem Servieren am besten alles noch schon ein paar Stunden durchziehen lassen und dann die Zitronengrasstengel wieder aus der Suppe nehmen.

Zum Servieren noch eine kleine Portion aus Öl, Soja-Sauce und Fisch-Sauce mit Thai-Chili Pulver (Vorsicht, echt scharf!) vermengen und zum Nachwürzen dazustellen.

Viel Spaß beim Probieren!

Die perfekte Donauwelle

 

Ja, schon wieder ein Rezept –  aber dafür eignet sich ein Blog einfach prima. Heute ein Rezept für die perfekte Donauwelle. Die angegebenen Mengen reichen für eine gut gefüllte Springform. Für ein großes Blech würde ich alles verdoppeln. Für den Teig braucht man:

  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 5 Eier
  • 300g Mehl
  • 1/2 Glas Kirschen
  • 1 Beutel Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver

Wenn man es eilig hat, kann man einfach alle Zutaten mit dem Mixer ordentlich durchrühren. Am Ende die Teigmasse teilen und eine Hälfte mit dem Kakaopulver verfeinern. Wenn man es richtig schön machen will, schlägt man erst die weiche Butter und den Zucker cremig, dann mit den Eiern schaumig auf und gibt erst zum Schluß Mehl und Backpulver dazu.

In die Form oder auf das Blech zuerst den hellen Teig, dann den dunklen Teig geben. Wer mag kann mit der Gabel ein paar Muster durch den Teig ziehen. Am Ende werder die Kirschen aufgelegt und leicht eingedrückt. Den Teig dann bei 170°C für 30min in den Ofen und danach richtig auskühlen lassen, sonst gibt es Probleme bei der Creme.

Für die Creme nehmt einfach 500g eures Lieblings-Vanille-Puddings und folgt der Anleitung auf der Packung. Für die meisten Sorten benötigt ihr 1/2 Liter Milch und ca. 100g Zucker. Für die echte und mächtige Donauwelle den fertigen Pudding noch mit 250g weicher Butter und nach Geschmack mit einigen Spritzern Zitronensaft verrühren. Alternativ gehts natürlich auch ohne die extra Butter!

Die fertige Masse auf den abgekühlten Boden streichen und kaltstellen. Die Creme sollte ausreichend fest sein, bevor ihr die Kuvertüre auftragt. Auch hier empfehle ich eure Lieblings-Kuvertüre mit dunkler Schokolade zu nehmen. Wie gewohnt im Wasserbad erhitzen und drübergießen. Da bei einer Donauwelle die Schokoschickt gar nicht dick genug sein kann, solltet ihr hier nicht sparen und so viel Kuvertüre aufzutragen, bis alles bedeckt ist. Möglichst die Kuvertüre nicht mit dem Messer verstreichen, das geht mit der weichen Creme darunter eigentlich immer schief.

Am Ende das Kunstwerk kaltstellen und durchkühlen lassen, so daß beim Servieren die Creme richtig schnittfest ist. Viel Spaß!

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Marzipan Quarkstollen

Na? Wer braucht noch schnell einen Weihnachtsstollen und hat keine Zeit oder Lust einen echten Hefeteig zu machen und mag auch nicht dieses komische gummiartige Zitronat? Der ist hier genau richtig! Ein original Mecklenburger Familienrezept:

  1. Einen Tag vor dem Backen 375g Rosinen in 100ml Rum einlegen und abdecken. Am nächsten Tag sollten die Rosinen den Rum komplett aufgesaugt haben.
  2. Den Knetteig aus folgenden Zutaten zubereiten und als Rechteck ausrollen: 375g Mehl, 4 TL Backpulver, 125g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Fläschen Butter-Vanille-Aroma, 1TL Zimt, 1 Messerspitze Muskat, 1 Päckchen Orangen-Aroma, 200g Speisequark, 1Ei, 1Eigelb, 200g gemahlene Mandeln.
  3. 200g Marzipan ausrollen und auf den ausgerollten Teig legen.
  4. Teig mit der Marzipanschicht aufrollen und bei 180°C ca. 50-60min backen.
  5. Nach dem Backen 150g Butter auf dem Stollen zerlassen und verteilen.
  6. Nach dem Abkühlen oder vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. 

Viel Spaß beim Backen!

Der beste Käsekuchen der Welt!

Dieser Käsekuchen ist wirklich einmalig und wurde von meiner Mutter über viele Jahre verfeinert. Bei bisher jedem Event hat dieser Kuchen zu Begeisterung unter den Gästen geführt! Und er ist ganz einfach … alle Zutaten zusammenrühren, in eine Springform und ab bei 170°C für 50-60 min in den Ofen.

Die Springform am besten vorher mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Die Butter sollte etwas weich, aber nicht flüssig sein. Am Ende der Backzeit mit einem Messer probieren, ob der Käsekuchen schon fest ist. Es sollte kein Teig am Messer kleben bleiben. Dann einen Kochlöffel in die Ofentür stecken, damit der Kuchen langsam abkühlt und nur möglichst wenig zusammensackt. Viel Spaß!

  • 1kg Schichtkäse
  • 6 Eier
  • 300g Zucker
  • 250g Butter
  • 8 Esslöffel Hartweizengrieß oder 100g Stärke
  • 1 Tüte Backpulver
  • 1 Fläschen Citro Aroma

Für die Variante ohne Gluten und ohne Milch gilt:

  • 800g Soja Quark
  • 4 Eier
  • 250g Zucker
  • 200g Margarine
  • 100g Stärke aus Mais oder Kartoffeln
  • 1 Tüte Backpulver
  • 1 Flaschen Citro Aroma

Obazda

Das habe ich schon lange auf meinem ToDo Zettel. Dieses Obazda Rezept wurde in den letzten Moant getestet und mehrmals verfeinert. Ich denke so ist es jetzt sehr gut und für mein Geschmack auch urig bayrisch. 🙂

Der Limburger ist natürlich ein Stinker, aber für das Gesamtaroma nicht zu ersetzen. Die Sahne steif schlagen und dann alle Zutaten einfach miteinander vermengen. Das geht am Anfang etwas schwer und sollte eigentlich mit den Händen gemacht werden, ein Mixer funktioniert aber auch gut. Danach den Obazda zugedeckt eine Nacht im Kühlschrank stehen lassen … und fertig.

  • 200g Camembert
  • 200g Limburger
  • 100ml Sahne (geschlagen)
  • 50g weiche Butter
  • ordentlich Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 1 Zwiebel in groben Würfeln
  • Ganz viel Paprikapulver + frische Kräuter